Robin Hood

Ein jeder Depp kann ein Held sein

Ein lust'ges Stück Geschichte mit gar ernstem Hintergrunde (und Dativ "e")
6. bis 24. September 2006
Theater Drehleier
Rosenheimerstr. 123, München
Telefon: 089/48 27 42, Fax: 089/48 95 15 77


Wiederaufnahme im Dezember 2007 18. bis 23. und 28. bis 31. mit großer Silvestergala


Es herrscht Krieg im Orient, die Steuern werden angehoben, das Volk wird geknechtet.
Kommt Ihnen das bekannt vor? Ja? Genau. Es geht um ... England, zur Zeit der Kreuzzüge.
Es geht um König Richard und Maid Marianne.
Es geht um die Krone, Gerechtigkeit, Liebe, das Vaterland und all die anderen Unannehmlichkeiten.
Und es geht natürlich um: Robin Hood.
Wer war dieser Earl von Huntigton? Was hat Little John mit der Jungfrau von Orleans gemein? Wie gefährlich ist der Sherriff von Nottingham wirklich? Was macht Prinz John eigentlich mit dem ganzen Geld? Was geschah damals tatsächlich zwischen den Bäumen des Sherwood Forrest?

Mit: Susanne Brantl, Severin Groebner, Thilo Matschke, Werner Winkler
Regie: Werner Winkler; Co-Regie: Susanne Brantl
Buch: Severin Groebner; Co-Autoren: Susanne Brantl und Werner Winkler

Bühne: Christof Wessling; Kostüme: Martina Münster; Fotos und Plakat: Christof Wessling



Wir sind beim armen Theater im besten Sinn. Weil es mit simpelsten Bühnenmitteln wunderbare Effekte erziehlt und die Fantasie des Zuschauers in Fahrt bringt. [...] Winkler hat ein herrlich anarchistisches Kasperltheater auf die Bühne gestemmt, das sich nichts schert um dramaturgische Logik, aber sinnlich sowohl die Schaulust wie den Intellekt befriedigt und mit leichter Hand Comedy und Klamauk, Kabarett, Theater und Politsatire verbindet.
tz, München

Bei "Robin Hood" hängen die Wirte am Galgen, den Hofnarren geht's an den Kragen und der böse Königsbruder liebt das Schaf Marian, mit dem er Selbstgespräche wie ein Bauchredner führt. Diese Bravournummer von Frau Brantl ist so erfreulich abgedreht wie der Gefängnisaufenthalt von Richard Löwenherz (Winkler) in der Wachau, wo ihn der oberkellnernde Kerkermeister (Groebner) mit Musik von Fendrich traktiert und den österreichischen Tourismus erfindet. Je mehr hier gesponnen wird, desto lustiger ist "Robin Hood". Und es wird viel gesponnen in diesem aufgeklärten Mythenkabarett.
Süddeutsche Zeitung